Abgasskandal nun auch bei Volvo

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert eine aus ihrer Sicht „illegale Abschaltung der Abgasreinigung“ konkret beim Diesel-SUV XC60.

Bei Abgasmessungen habe das Emissions-Kontroll-Institut (EKI) der Organisation „temperaturgesteuerte, nach Ansicht der DUH eindeutig illegale Abschalteinrichtungen“ bei einem Modell der Baureihe XC60 mit der Schadstoffklasse Euro 5 gefunden, teilte die DUH mit. Das Fahrzeug habe den Stickstoffdioxid-Grenzwert „bis um das 11,9-fache“ überschritten.

Bereits bei Außentemperaturen zwischen 9° und 22° C überschritt der Volvo XC60 demnach die geltenden Stickoxid-Grenzwerte. Bei simulierten Wintertemperaturen von 6° bis -4° C sei die Abgasreinigung „über einen im Außenspiegel verbauten Temperaturfühler“ sogar ganz abgeschaltet worden. „Dies hat keine technischen Gründe und ist unzulässig“, kritisierte die Umwelthilfe.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Jahresdurchschnitttemperatur in Deutschland bei ca. 10° C liegt.

Wie auch Daimler beruft sich Volvo auf ein zulässiges Thermofenster. Die Entscheidung zur Zulässigkeit solcher Thermofenster wird in Kürze vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) geklärt werden.

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Veröffentlicht von

Rechtsanwalt Alexander Jüngst, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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