VW Manager Oliver Schmidt belastet den Vorstand stark

Viele VW Manager wussten offenbar Bescheid
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Der frühere VW Manager Oliver Schmidt wurde nun in den USA wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze zur Höchststrafe von 7 Jahren Haft und zusätzlich 400.000 $ Geldstrafe verurteilt. Ursprünglich standen sogar utopische 167 Jahre im Raum, aber Schmidt hat sich im August 2017 schuldig bekannt und darüber hinaus in seinem Geständnis ausgepackt, so dass er milder bestraft wurde.

Schmidts Geständnis könnte zusammen mit den Aussagen anderer Kronzeugen zum Verhängnis für Martin Winterkorn, gegen den die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt, und VW werden. Denn es untergräbt die zentrale Verteidigungslinie von VW und Winterkorn, wonach sie von illegalen Manipulationen vor Anfang September 2015 nichts gewusst haben wollen.

Neben dem Ingenieur James Liang, der bereits im August zu mehr als drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, ist Schmidt der einzige VW-Mitarbeiter, den die US-Ermittler bislang zu fassen bekommen haben. An die anderen Angeklagten kommt die US-Justiz nicht heran, weil sie sich mutmaßlich in Deutschland aufhalten.

Schmidt sieht sich als Sündenbock und Bauernopfer von VW.

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Veröffentlicht von

Rechtsanwalt Alexander Jüngst, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rechtsanwalt in Flensburg

Fachanwalt für Verkehrsrecht
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